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MODUL 6 · Navigation

Wind, TAS & Höhen

Du rechnest IAS→TAS, bestimmst GS und WCA aus dem Winddreieck und korrigierst Höhen.

Worauf es ankommt

Merksatz

Zwei Prozent pro tausend Fuß, die Luft wird dünn, die Fahrt wird groß. Eigene Merkhilfe

Typische Prüfungsfallen
  • TAS und GS gleichsetzen (dazwischen liegt der Wind!)
  • Die 2-%-Faustformel vergessen
  • Den Kalt-Höhenfehler ignorieren

Das Lernvideo zu diesem Modul

Vertont, Modul 6 aus dem Sachgebiet Navigation. In der App läuft es auch ohne Netz.

So erklärt ExamWing

Eine Übungsfrage aus diesem Modul, mit der Begründung zu jeder Antwortmöglichkeit, auch zu den falschen. Genau das ist der Unterschied zum reinen Durchklicken eines Fragenkatalogs.

Ein Flugzeug zeigt eine IAS von 100 kt und steigt auf 5.000 ft Druckhöhe (Standardatmosphäre). Wie groß ist die TAS näherungsweise nach der gebräuchlichen Faustformel?

  1. 90 kt, weil die dünnere Luft die wahre Geschwindigkeit senktFalsch: Die dünnere Luft lässt die TAS gegenüber der IAS steigen, nicht sinken.
  2. 100 kt, weil die Höhe die wahre Geschwindigkeit nicht verändertFalsch: Mit zunehmender Höhe sinkt die Luftdichte, das Staurohr misst weniger Staudruck, sodass die TAS über der IAS liegt.
  3. 150 kt, weil sich die Fahrt mit der Höhe stark vervielfachtFalsch: Der Zuschlag beträgt nur rund 2 % je 1.000 ft, hier wird der Höheneffekt grob überschätzt.
  4. 110 kt, also rund 2 % Zuschlag je 1.000 ft HöheRichtig: 5 × 2 % = 10 % Zuschlag auf 100 kt ergibt etwa 110 kt TAS.

Quelle: ISA-Standardatmosphäre / aerodynamisches Grundprinzip (abnehmende Luftdichte mit der Höhe)

Weiterlernen

Dieses Modul enthält in der App 7 Übungsfragen mit vollständiger Begründung, dazu Karteikarten, Fortschritt und Prüfungssimulation.

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Fachliche Grundlage: EASA Part-FCL mit den zugehörigen AMC und GM sowie die nationalen Veröffentlichungen. Eigene Formulierungen, keine Wiedergabe amtlicher Prüfungsfragen. Stand 2026-06-14.