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StartLernstoffBetriebliche VerfahrenPistenzustand & Aquaplaning

MODUL 3 · Betriebliche Verfahren

Pistenzustand & Aquaplaning

Du beurteilst Gras, Nässe, Schnee und Eis realistisch, kennst die Kontaminations-Definition und reagierst bei Aquaplaning richtig.

Worauf es ankommt

Merksatz

3 Millimeter auf einem Viertel der Piste, und aus „nass" wird „kontaminiert": dann rechnet die Strecke neu, nicht dein Bauchgefühl. Eigene Merkhilfe

Typische Prüfungsfallen
  • „Nass" und „kontaminiert" gleichsetzen
  • Bei Aquaplaning voll bremsen (Räder blockieren, Steuerwirkung weg)
  • Rollwiderstand von Wasser/Schnee unterschätzen (Startstrecke!)

Das Lernvideo zu diesem Modul

Vertont, Modul 3 aus dem Sachgebiet Betriebliche Verfahren. In der App läuft es auch ohne Netz.

So erklärt ExamWing

Eine Übungsfrage aus diesem Modul, mit der Begründung zu jeder Antwortmöglichkeit, auch zu den falschen. Genau das ist der Unterschied zum reinen Durchklicken eines Fragenkatalogs.

Nach Regen ist eine Graspiste durchnässt und das Gras steht hoch. Wie wirkt sich das auf die Leistung beim Start und bei der Landung aus?

  1. Beide Strecken werden kürzer, weil feuchtes Gras besser greiftFalsch: nasses Gras erhöht die Haftung nicht, sondern setzt den Reibwert zwischen Reifen und Boden herab.
  2. Die Startrollstrecke wird länger und auch die Landerollstrecke wird längerRichtig: beim Start bremst der höhere Rollwiderstand die Beschleunigung, bei der Landung verlängert die schlechtere Haftung den Ausrollweg.
  3. Nur der Startlauf wird länger, dafür wird die Landerollstrecke kürzerFalsch: die geringere Reifenhaftung verkürzt die Landerollstrecke nicht, sondern verlängert sie.
  4. Nur die Landerollstrecke wird länger, der Startlauf bleibt gleichFalsch: der erhöhte Rollwiderstand bis zum Abheben verlängert sehr wohl auch den Startlauf, nicht nur die Landung.

Quelle: Physikalisches Grundprinzip: Rollwiderstand und Reibung (Bewegungsenergie, Haftreibung Reifen-Boden)

Weiterlernen

Dieses Modul enthält in der App 4 Übungsfragen mit vollständiger Begründung, dazu Karteikarten, Fortschritt und Prüfungssimulation.

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Fachliche Grundlage: EASA Part-FCL mit den zugehörigen AMC und GM sowie die nationalen Veröffentlichungen. Eigene Formulierungen, keine Wiedergabe amtlicher Prüfungsfragen. Stand 2026-06-14.