MODUL 10 · Navigation
Funkwellen & VDF
Du verstehst Wellenausbreitung, Frequenzen und den UKW-Peiler.
Worauf es ankommt
- Frequenz = Schwingungen/Sekunde (Hz); Ausbreitung mit ~300.000 km/s; Information per MODULATION (Sprechfunk: AM).
- UKW (VOR, VHF-Funk): quasioptisch wie Licht, Reichweite hängt an der Höhe.
- LW/MW (NDB): Boden- + Raumwelle, nachts größere Reichweite, aber Fading und Küstenfehler.
- VDF: Bodenstelle peilt dein FUNKSIGNAL, an Bord genügt das Sprechfunkgerät; liefert QDM/QDR.
- Doppler: Annäherung erhöht, Entfernung senkt die wahrgenommene Frequenz.
UKW sieht, Mittelwelle kriecht und springt. Eigene Merkhilfe
- NDB-Eigenheiten (Nachteffekt, Küstenfehler) dem VOR zuschreiben
- Glauben, VDF brauche ein Peilgerät an Bord
- AM und FM verwechseln
Das Lernvideo zu diesem Modul
Vertont, Modul 10 aus dem Sachgebiet Navigation. In der App läuft es auch ohne Netz.
So erklärt ExamWing
Eine Übungsfrage aus diesem Modul, mit der Begründung zu jeder Antwortmöglichkeit, auch zu den falschen. Genau das ist der Unterschied zum reinen Durchklicken eines Fragenkatalogs.
Womit wird bei einer Funkverbindung die eigentliche Sprachinformation auf die Trägerwelle aufgebracht?
- Durch Erhöhung der Ausbreitungsgeschwindigkeit der WelleFalsch: Die Ausbreitungsgeschwindigkeit liegt konstant bei rund 300.000 km/s und trägt keine Information.
- Durch Verkürzung der Wellenlänge auf unter einen MillimeterFalsch: Die Wellenlänge ist durch die Frequenz festgelegt und wird nicht zur Informationsübertragung verändert.
- Durch Verdopplung der Sendeleistung im Takt der StimmeFalsch: Eine reine Leistungsänderung im Stimmtakt ist keine saubere Modulation des AM-Flugfunksignals.
- Durch Modulation der Trägerwelle (im Flugfunk per Amplitudenmodulation, AM)Richtig: Die Sprache verändert die Amplitude der Trägerwelle (AM) und wird so übertragen.
Quelle: Physikalisches Grundprinzip der Funkübertragung (Modulation); der VHF-Flugfunk nutzt Amplitudenmodulation gemäß ICAO Annex 10
Dieses Modul enthält in der App 7 Übungsfragen mit vollständiger Begründung, dazu Karteikarten, Fortschritt und Prüfungssimulation.
Kostenlos im Browser startenFachliche Grundlage: EASA Part-FCL mit den zugehörigen AMC und GM sowie die nationalen Veröffentlichungen. Eigene Formulierungen, keine Wiedergabe amtlicher Prüfungsfragen. Stand 2026-06-14.